Twitter-Fahndung nach Michel M. (Todesfahrer von Mönchengladbach); Hinw. zur Fahrerflucht (Todesopfer: Bernd Seiffert); Kommentare

Die Informationen und eigenen Fotos auf diesem Blog (ohne Polizeifotos und Fotos der Bild Zeitung) dürfen von der Presse und den Internet-Diensten insbesondere zu Fahndungszwecken oder zur Berichterstattung verwendet werden.

(Das Opfer, mein Sohn Bernd Seiffert)

Ablauf der Tat:

Mein Sohn, der Software-Entwickler Bernd Seiffert, wurde am 28.04.2010 in Mönchengladbach – als er auf seinem Fahrrad fuhr – auf einer gut beleuchteten und vierspurigen Straße (seitlich ist ein schmaler, dunkler und unebener Weg, der teilweise nicht dem Straßenverlauf folgt, kurz vorher von rechts aus einer Ortschaft kommt und wenig später in eine andere Richtung führt) von einem Mercedes- Sprinter mit hoher Geschwindigkeit erfasst und gegen/auf einen Steinpoller geschleudert. Dabei wurde der Fahrradhelm zerstört. Ein Sprecher der Polizei bestätigte später, dass die Beleuchtung des Fahrrades noch nach dem Unfall in Ordnung war.

Es hätte Jeden – der da zu der Zeit vorbeigefahren wäre – treffen können!

Wie alle – die ihn kannten – bestätigen können, benutzte Bernd immer – wenn möglich – Fahrradwege. Die Straße war bis dahin ohne Fahrradweg. Der Fahrradweg, den man auf dem Foto sieht, kam erst kurz vorher aus einer Ortschaft. Ob er benutzungspflichtig war, war z. B aus Richtung Kothausen oder Mönchengladbach nicht zu erkennen, da sich dort kein entsprechendes Verkehrsschild befindet. Ferner sind bei Dunkelheit Hinweisschilder für Fahrräder ohnehin nicht zu erkennen, da sie zu hoch angebracht sind. Es gibt keine allgemeine Benutzungpflicht.

Rheinische Post-Online: „Bernd Seiffert hatte ein hochwertiges Tourenrad mit moderner Beleuchtungsanlage. Dass er in der Unfallnacht mit Licht und Helm unterwegs war, steht für die Polizei außer Frage. „Als die Beamten nach der Spurensicherung das Rad wegschoben, ging das Licht an“, sagt Polizeisprecher Willy Theveßen.“

(Der schreckliche Ort: die vierspurige Gladbacher-Straße mit Mittelstreifen und Scheinwerferwagen (Polizeifoto))

Express: „Der Radler war in Richtung Innenstadt unterwegs, als er von hinten touchiert wurde. Der Verkehrsrowdy flüchtete weiter in Fahrtrichtung. Die Unfallstelle befindet sich in Höhe Kothausen gut 100 Meter vor der Einmündung St.-Christophorus-Straße in Dorthausen. Dort war der 26-jährige aus Aachen stammende Mann von Verkehrsteilnehmern aus Krefeld gegen 0.50 Uhr entdeckt worden.“

Bernd Seiffert lag 10 bis 20 Minuten am Unfallort, bis er durch sein Winken entdeckt wurde. Diese Zeit hätte nach meiner Meinung ausgereicht, um sein Leben zu retten, denn er wäre entsprechend früher ins Krankenhaus gekommen und seine Verletzungen hätten nicht zwangsläufig tödlich sein müssen. 2 Minuten sind erforderlich, um den Bauch zu öffnen. Nur 5 Sekunden werden benötigt, um die Milz abzuklemmen, damit diese nicht weiter bluten kann. Dann besteht ausreichend Zeit für das „Packing“ der blutenden Leber und für die Resektion der verletzten Lebersegmente nach Abklemmung der diese versorgenden Gefäße. Dadurch wäre die Leberblutung rechtzeitig gestoppt worden. Ein inneres Verbluten hätte nicht mehr erfolgen können und ein Blutungsschock hätte nicht eintreten können. Die Eingriffsdauer bis zur allerersten Blutstillung im Bauchraum hätte nur ca. 10 Minuten betragen. Dann hätte ein Saug-Spül-Katheter für die Harnblase eingelegt, die Beckenfraktur stabilisiert und die Bülau-Drainage wegen dem Lungen-Spitzen-Pneumothorax gelegt werden können.

Er wurde (feige) von hinten überfahren. Es ist für mich noch immer unklar, ob dies mit Absicht geschah. Ich kann nicht verstehen, dass ein Mensch so blind sein kann, auf einer breiten, beleuchteten und mehrspurigen Straße einen Radfahrer mit Reflektoren, dessen Fahrrad ordnungsgemäß beleutet ist, zu übersehen.

Einige Freunde glauben sogar an einen geplanten Mord, da es sich bei dem Opfer um einen Aktivisten handelte. Nach den Angaben der Polizei haben sich dafür aber keine Anhaltspunkte ergeben.

Wie ich selbst schon erfahren musste, gibt es Autofahrer, die extrem nah an Fahrradfahrern vorbei fahren bzw. diese abdrängen. Meine Meinung: Wer so agressiv das Leben friedlicher umweltfreundlicher Verkehrsteilnehmer gefährdet oder auf andere Weise seine Verantwortungslosigkeit beweist, gehört nicht in den Straßenverkehr. Er muss rechtzeitig daraus verbannt werden.

Der Fahrer Michel M. entfernte sich vom Tatort ohne sich um den Schwerstverletzten zu kümmern. Mein Sohn – der noch einige Zeit bei vollem Bewußtsein war – verstarb er erst einige Stunden nach einer Notoperation. Unter Anderem hatte er einen Milzriß, mit welchem ein starker Blutverlust verbunden war. Keiner kann genau sagen, wie lange er dort liegend Blut verloren hat. Nach meiner Meinung kann man nicht genau wissen, ob er nicht bei früherer Hilfe noch leben könnte. Ich meine, dass er noch leben könnte, wenn der Fahrer den Rettungsdienst informiert hätte.

(Hier starb Bernd Seiffert)

Mein Sohn Bernd Seiffert war mit seinem Rad auf der rechten Richtungsfahrbahn der Gladbacher Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Die Unfallstelle befindet sich in Höhe Kothausen gut 100 Meter vor der Einmündung St.-Christophorus-Straße in Dorthausen. Dort war mein erst 26 Jahre alter Sohn von Verkehrsteilnehmern aus Krefeld gegen 00:50 Uhr entdeckt worden. Zu diesem Zeitpunkt war er noch ansprechbar. Mit allerletzter Kraft hatte er noch durch ein Winken mit dem Arm auf sich aufmerksam gemacht. Er fragte, ob sein linkes Bein noch dran sei und sagte, dass er den linken Arm nicht mehr spürt. Ferner fragte er den Helfer, ob er jetzt sterben muss. Wenige Stunden später starb Bernd Seiffert nach der Notoperation im Krankenhaus.

(Ein Bild aus glücklichen Tagen: Bernd Seiffert mit Vater Rainer Seiffert)

Fahndung:

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall mit Flucht hatte die Polizei in Mönchengladbach am 28.04. eine Ermittlungskommission gebildet. Neben den Fachleuten der dortigen Unfallfluchtfahndung und des Verkehrskommissariates sind auch Beamte der Mordkommission und des Erkennungsdienstes zu dem insgesamt 14-köpfigen Team zusammen gefasst worden. Mit der Leitung wurde der erfahrene Leiter von Mordkommissionen, Kriminalhauptkommissar Friedhelm Schultz, beauftragt.

(Bernd Seiffert)

Nach den Erkenntnissen der Fahnder handelte es sich bei dem Fahrzeug des Flüchtigen um einen Mercedes-Transporter Typ „Sprinter“ oder um einen weitgehend baugleichen VW „Crafter“. Fahrzeugteile, die an der Unfallstelle sichergestellt wurden, konnten diesen Fahrzeugtypen zugeordnet werden. Die Teile werden seit 05/2006 an diesen Fahrzeugen angebaut. Infrage kamen sämtliche Modellvarianten: geschlossener und offener Kastenwagen sowie offene Pritsche. Die Fahnder suchten ein solches Fahrzeug an dem der rechte Außenspiegel fehlt.

(Tatfahrzeug, Polizeifoto)

Die Ermittler suchen darüber hinaus dringend Zeugen, die in der betreffenden Nacht vom 28.04.2010 auf der B 57 Beobachtungen gemacht haben. Ausdrücklich werden nicht nur Zeugen gesucht, die Angaben zu dem eigentlichen Unfallgeschehen bzw. zu Michel M. machen können, sondern auch solche, die in der Nacht andere Wahrnehmungen gemacht haben.

(Bernd Seiffert)

Das Interesse in den Medien (Fernsehen, Radio, Zeitungen und in den Internet-Netzwerken) ist wegen der besonderen Tragik sehr groß. Es wurde ausführlich und über einen ungewöhnlich langen Zeitraum hinweg in den diversen Tageszeitungen, Illustrierten, Internet-Nachrichtendiensten sowie verschiedenen Fernseh- und Radio-Nachrichtensendungen über das tragische Geschehen berichtet.

Seit über einem Jahr nutze ich das Internet-Netzwerk „Twitter“. Da die Anzahl meiner Kontakte stark gewachsen ist, habe ich zusammengerechnet in Twitter die meisten Abonenten im deutschsprachigen Raum. Nachdem ich – in meiner Verzweiflung – meine zusammengerechnet ca. 380.000 Twitter-Freunde benachrichtigt hatte, wurde in dem Netzwerk Twitter ein wahrer Sturm an „Retweets“ ausgelöst, welche meine „Fahndungsanfragen“ in ganz Deutschland und in der Welt verbreitet haben. Der Sprecher der Polizei sagte, dass noch nie zuvor bei einer Fahrerflucht so viele Hinweise eingegangen sind. Später habe ich erfahren, dass das FBI und die Polizei in den USA schon seit einiger Zeit in Twitter nach Verbrechern fahndet.

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Express vom 03.05.2010: „Nach dem ersten Schock war für Seiffert klar: „Den muss ich finden.“ Und das wollte er nicht nur der einberufenen Mordkommission überlassen. Seiffert zum EXPRESS: „Ich wäre sonst verrückt geworden.“

Deshalb nutzte Seiffert den Internet-Nachrichten-Dienst „Twitter“. Er schickte dort seit Donnerstag jede Stunde Nachrichten hin, fragte 380.000 (!) Nutzer nach Hinweisen. ………….“

Ermittlungs-Leiter Friedhelm Schultz: „Wir bildeten eine Kommission aus Mord-Ermittlern, Unfall- und Spurenexperten. Das Hinweis-Aufkommen war riesig, dank vieler Medien, auch Twitter.“ Das zeigte Wirkung: Ein Zeuge meldete nach dem Unfalltag einen beschädigten Sprinter und kannte auch den Fahrer.“

Festnahme und Sammlung weiterer Hinweise:

Am 02. Mai 2010 habe ich erfahren, dass der Todesfahrer von der B57 bei seiner Festnahme – auch nachdem er ohne Fahrerlaubnis einen Menschen totgefahren hatte – mit Bier hinterm Steuer und mit 0,74 Promille in einem anderen Auto gefasst wurde.

Polizeifoto von dem – bereits auch einschlägig vorbestraften – Michel M. (Hahtbefehl: Mord durch Unterlassen bzw. versuchter Mord und fahrlässige Tötung)

Seiner Aussage zufolge hatte Michel M. am Radio des Transporters herumgespielt und den Radler auf der B57 in der Nähe von Kothausen deshalb übersehen.

RP-Online: „In der ersten Version habe der Rheindahlener erklärt, dass er plötzlich einen Knall hörte und glaubte, gegen ein Verkehrsschild gefahren zu sein. Später soll Michel M. zugegeben haben, dass er den gestürzten Radfahrer sah. In seiner Vernehmung habe der 27-Jährige gesagt, dass er weitergefahren sei, weil er keinen Führerschein besitzt.“ Aus Angst vor der Polizei kümmerte er sich nicht um den schwerstverletzten Bernd Seiffert, der wohl mit voller Wucht gegen einen Betonpoller geschleudert wurde. Erst am nächsten Tag habe er im Radio gehört, dass der 26-Jährige gestorben war.

Bei der Presse-Konferenz am 03.05.2010 hat die Polizei darüber informiert, dass Michel M. seine Fahrerlaubnis bereits vorher verloren hatte und ohne Führerschein fuhr. Da er meinen Sohn liegen ließ, um seine kriminelle Tat zu vertuschen, wurde Haftbefehl wegen versuchtem Mord und fahrlässiger Tötung erlassen.

Michel M. war der Führerschein wegen seines verantwortungslosen bzw. alkoholisierten Fahrens entzogen worden. Das Fahrverbot hat ihn nicht interessiert. Er konnte jahrelang trotz dem mit einem Auto fahren. Dann wurde er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt. Auch das hat ihn nicht beeindrucken können. Er ist wieder weiter immer wieder ohne Erlaubnis gefahren. Später hat er dann meinen Sohn totgefahren. Dass er dann trotz des Wissens um den Tod von Bernd Seiffert wieder in ein Auto gestiegen ist (mit einer Flasche Bier), beweist nach meiner Meinung endgültig die Unbelehrbarkeit dieses Menschen.

Michel M. hat viele Chancen gehabt, sich zu bessern. Weder der Entzug des Führerscheins mit dem Fahrverbot noch die Verurteilung wegen Fahrens ohne Fahrelaubnis hat etwas bewirkt. Selbst der von ihm verursachte Tod eines Menschen hat nicht zur Reue oder Umkehr geführt. Er scherzte danach und fuhr weiter mit Alkohol am Steuer bis zu seiner Festnahme. Die Betrachtung der Persönlichkeits-Struktur zeigt nach meiner Meinung, dass alle Versuche der Besserung zum Scheitern verurteilt sind. Ihm wieder die Gelegenheit zum Mord zu geben, halte ich nicht für zu verantworten. Hoffentlich bringt er nicht noch mehr Menschen um.

(Bernd Seiffert)

Gedanken zu den erforderlichen Konsequenzen

Er – dem man deshalb, weil er eine Gefahr für das Leben anderer ist, die Fahrerlaubnis entzogen hatte, der danach bereits wieder das Leben der Allgemeinheit gefährdet hatte und deshalb wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt wurde – war so unbegreiflich skrupellos und gewissenlos, selbst nachdem er bei einer erneut illegalen Fahrt jemanden totgefahren hatte, wieder alkoholisiert widerrechtlich in ein Auto zu steigen und damit zu fahren und uns alle zu gefährden. So viel Skrupel- und Gewissenlosigkeit ist für mich und für die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft absolut unbegreifbar. Nach meiner Meinung – und das ist auch die Meinung der (schweigenden) Mehrheit in unserer Gesellschaft – müssen wir alle nachhaltig vor solchen „Unbelehrbaren“ geschützt werden. Das kann nur durch eine lebenslange Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung erreicht werden. In ungezählten E-Mails und Gesprächen wurde ich dazu ermutigt, dies zu fordern.

Für mich stellen sich die folgenden Fragen: Wie kommt ein so verantwortungsloser und skrupelloser Mann, der Fahrverbot hat bzw. dem der Führerschein entzogen wurde und der bereits wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt ist, an den Firmenwagen? Warum ist das so lange nicht aufgefallen? Wie ist es möglich, dass er über einen privaten PKW so lange verfügen konnte? Warum hat ihn niemand vom Fahren abgehalten? Hat sich der Firmenchef keinen Führerschein zeigen lassen? Haben die Teilnehmer der Geburtstagsfeier nicht gemerkt, dass Michel Marquardt betrunken ist und mit dem Sprinter fährt? Wer hat ihn damit beauftragt, den Alkoholnachschub zu besorgen? Warum wurde ein notorischer Fahrer ohne Fahrerlaubnis nicht überwacht? Warum hat er nicht im Gefängnis gesessen? Wer hat den Unfallschaden notdürftig repariert? Es sieht so aus, als wenn sich hier einige schuldig gemacht haben.

Bernd Seiffert

Das Waffenrecht wurde vor Jahren in Deutschland aufgrund von schmerzlichen Erfahrungen erheblich verschärft. An eine Waffe (Feuerwaffe) zu kommen ist inzwischen nicht mehr so einfach. Aber auch ein Auto kann eine ebenso tödliche Waffe sein. Wenn bekannt ist, dass jemand völlig verantwortungslos handelt, sollte wirklich sichergestellt werden, dass „keine solchen tickenden Zeitbomben“ an ein KFZ kommen können.

Der Firmeninhaber behauptet, er habe nicht gewusst, das Michel M. keinen Führerschein mehr besitzt. Von den jungen Leuten, die mit ihm am Abend der Todesfahrt zusammen gefeiert haben, hat keiner den alkoholisierten und führescheinlosen Michel M. vom Fahren abgehalten.

Für mich stellt sich die Frage, wie man unsere Gesellschaft im Vorfeld – und auch später – besser vor solchen Menschen schützen kann. Diese Frage bewegt mich sehr. Ab heute möchte ich daran arbeiten, Antworten auf diese Fragen zu bekommen. Künftig werde ich mich der Vorbeugung solcher Verbrechen widmen.

(Bernd Seiffert)

Der Tod meines Sohnes soll nicht ganz sinnlos sein. Mein Ziel ist es darauf hin zu wirken, dass wir alle sensibilisiert sind. Wenn dies dadurch erreicht wird und wenn das Bewusstsein geschärft wird, dass solche Skrupellosen keine weitere Gelegenheit für Verbrechen bekommen sollen, ist er nicht umsonst gestorben.

Von mir wurde eine öffentlichen Petition (Straßenverkehrsordnung – Reduzierung auf 0,0 Promille-Grenze im Straßenverkehr) unterzeichnet.

Die Petition befindet sich zur Zeit in der parlamentarischen Prüfung: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=12043

Das Fahrrad blieb weitgehend unbeschädigt:

(Polizeifoto)

Ein Richter gab auf Antrag der Staatsanwaltschaft das Foto des Todesfahrers zur Veröffentlichung frei. Der Grund ist: Die Mordkommission sucht noch Zeugen, die zu Michel M. vor und nach seiner Todesfahrt Kontakt hatten oder ihn später am Unfall-Sprinter beobachtet haben: Insbesondere interessiert es die Ermittlungsbehörden, wo er sich am vergangenen Dienstagabend und später aufgehalten hat. Unter welchen Umständen kam es zu der folgenschweren Fahrt am frühen Mittwochmorgen? Wer kann Angaben zum Verbleib des Unfallfahrzeuges zwischen Mittwoch und Samstag machen? Hinweise an die Ermittlungskommission unter 02161-290. (Bernd Seiffert zusammen mit Rainer Seiffert)

Um die Umwelt zu schonen und um durch Fahrradtraining seine Gesundheit zu stärken, hatte Bernd Seiffert schon vor Jahren sein fabrikneues Auto abgeschafft (und das Geld der Kirche gestiftet). Den Führerschein besaß er aber noch. Er ernährte sich bewußt, war Vegetarier und Anti-Alkoholiker.

RP-Online, 06.05.2010: „Michel M. sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft wegen fahrlässiger Tötung und versuchten Mordes. Doch möglicherweise haben sich noch mehr schuldig gemacht. Zwar gingen bei der Ermittlungskommission bereits neue Hinweise ein, die den Abend vor der Tat betreffen. Trotzdem sucht die Polizei noch weitere Zeugen. Sie fragt: Wo hat sich Michel M. in der Zeit von Dienstag, 27. April, 19 Uhr, und Mittwoch, 28 April, 17 Uhr, aufgehalten? Hatte er Alkohol getrunken? Und: War er in Begleitung? Geklärt werden soll auch noch die Frage, was mit dem Unfallauto, einem dunkelgrauen Mercedes Sprinter, nach dem Unfall (28. April, 0.50 Uhr, bis 1. Mai,15.30 Uhr) genau geschah. Sicher ist, dass jemand die Unfallspuren reparierte. So ist beispielsweise ein beschädigter rechter Außenspiegel ersetzt worden. Die Polizei hatte den Wagen in einer Halle nahe der Trabrennbahn gefunden.

Der Fall hat die Öffentlichkeit stark bewegt. Bürger legten Blumen an die Unglücksstelle an der B 57 und stellten Kerzen auf. Die Familie des Opfers erhielt Tausende Beileidsbekundungen. Weitere Hinweise zu dem Fall nimmt die Ermittlungskommission „B 57“ unter der Telefonnummer 02161 290 entgegen.“

In dem Strafverfahren gegen Michel M. werden ein Bruder des Getöteten und ich als Nebenkläger auftreten. Gegen den Todesfahrer Michel M. wurde inzwischen Anklage beim Schwurgericht Mönchengladbach erhoben. Das Verfahren wird wohl spätetestens bis zum Oktober 2010 eröffnet.

(Foto: Bild Zeitung)

Auszug aus Verlautbarung bei der Polizei-Pressekonferenz: „Anhand von Rückspiegel-Splittern am Unfallort stellten wir fest, dass der Unfallwagen ein Mercedes- oder VW-Transporter sein musste“, sagt Hauptkommissar Friedhelm Schultz von der Mönchengladbacher Polizei. „Dann bekamen wir einen Hinweis, dass M. am Unfalltag alkoholisiert mit einem Mercedes-Sprinter unterwegs war.“ Ein weiterer Hinweis brachte die Beamten zum Unfallwagen. Schultz: „Er stand in einer Halle, hatte Unfall-Spuren. Der rechte Spiegel war neu. Reste des alten fanden wir im Container.“ Plötzlich fuhr M. an der Halle vor. Schultz: „Er hatte getrunken. Eine Flasche Bier lag im Auto.“ Der ledige Dachdecker gab alles zu. „Angeblich war er unterwegs, um Zigaretten zu kaufen. Dann bemerkte er den Aufprall, erkannte einen Radler. Aber weil er keinen Führerschein hatte, flüchtete er.“ Wie ich inzwischen erfahren habe, will er sich nun – nach einer anwaltlichen Beratung – an nichts mehr erinnern können. Dabei sucht die Polizei nach weiteren Hinweisen. Sie ist sich immer noch nicht sicher, ob Marquardt, der Alkohol-Nachschub für die Party besorgen sollte, alleine gefahren ist.

Ich danke den Hinweisgebenden und den Ermittlungsbehörden dafür, dass sie den Täter so schnell ermittelt haben. Für die überwältigende Unterstützung bei dieser großen Fahndungsaktion und für die wertvollen und unzählbaren Beileidsbekundungen bin ich ebenfalls sehr dankbar.

Erinnerung an das Opfer Bernd Seiffert

Gemeinsame Fahrradtouren haben wir gerne unternommen.

Seine Leidenschaft war das Fahrradfahren. Bernd war ein Asket, sehr gesundheitsbewußt und top-fit.

Bernd Seiffert war ein positiver und optimistischer Mensch und ein Idealist. Er hat sich selbstlos für die Belange seiner Mitmenschen eingesetzt. Er war intelligent, sehr verantwortungs- und umweltbewußt. Seine Konsequenz wurde von Vielen bewundert. Wir haben uns viel unterhalten; er war besonders an Philosophie, Theologie, Psychologie und Technik interessiert. Er liebte die Natur und seine täglichen Fahrten mit dem Fahrrad. Mit einer Partnerschaft, Ehe bzw. Kindern wollte er bis zum Abschluss seiner Ausbildung warten. Er hatte einen Bausparvertrag.

Bernd hatte an der Elite-Universität in Aachen seine Ausbildung zum Software-Entwickler absolviert. Nun ging er Tanzen und er hatte die Absicht eine Familie zu gründen und ein Haus zu kaufen. Da er kerngesund war, hätte er wohl noch weit mehr als 60 Jahre leben können. Er wollte Kinder bekommen und hätte seine Enkelkinder aufwachsen sehen können. Wie wichtig dies – mit Blick auf die schwindenden Geburtenzahlen – für unsere Gesellschaft gewesen wäre, ist offensichtlich. Nun ist alles durch die Gewissenlosigkeit eines Einzigen zunichte gemacht worden.

Bernd wird nicht nur seinen Eltern und Geschwistern – die es sehr schwer haben, mit seinem plötzlichen Tod fertigzuwerden – sondern auch vielen anderen Menschen sehr fehlen. Bernd war Meßdiener, Pfadfinder, Schütze und in verschiedenen gemeinnützigen Organisationen tätig. Er hat sich mit seiner ganzen Energie in seinen Ehrenämtern vor Allem für die Schwachen und Geschundenen der Gesellschaft eingesetzt. Sein Tod hat dort eine große Lücke gerissen, da er zu den Aktivsten gehört hat. Spontan wurden am Ort des schrecklichen Geschehens Blumen niedergelegt.

Gerne haben wir gemeinsame Wanderungen gemacht.

Ich bin geschockt. Freunde habe mir gesagt, dass ich um Jahre gealtert wirke. Meinen Beruf kann ich nicht mehr ausüben. Wir vermissen ihn alle sehr. Kinder sollten nicht vor ihren Eltern sterben. Wir haben immer unser Bestes gegeben. In unseren Kindern wollten wir weiter leben. Nun tun sich Abgründe auf. In was für einer Zeit leben wir nur? Ich hoffe nur, dass es ein ein wirklich abschreckendes Gerichtsurteil geben wird.

Das Zimmer von Bernd Seiffert wird nun für immer leer bleiben:

(Vater Rainer Seiffert im Zimmer von Bernd, Foto: Bild Zeitung)

Mein lieber Sohn wird immer ein Teil von mir sein und mir immer im Gedächtnis bleiben. Ein Trost ist, dass für seine letzte Reise sehr viele Menschen beten. Bernd Seiffert war im Vorstand von diversen Vereinen, welche gemeinnützige Zwecke verfolgen. Er war sehr beliebt. Viele Menschen (ca. 200), eine überwältigende Zahl von Freunden aus den verschiedenen Ehrenämtern meines Sohnes sowie Leute, denen er geholfen hat, haben ihn auf seinem letzten Gang begleitet. Sie trauerten auf dem Westfriedhof gemeinsam um ihn. Am Grab mußte ich beidseitig gestützt werden.

Beerdigung

Ein letzter Gruß der Pfadfinder, bei welchen Bernd seit vielen Jahren Mitglied ist und die zur Beerdigung in großer Zahl erschienen sind:

„Er hatte noch so viel vor, große Pläne, Träume und viele Ideen. Sein großes Herz gehörte den Geschundenen der Gesellschaft…“ erinnerte die Referentin während des Gottesdienstes an Bernd.

Bild Zeitung: „Nach der Beisetzung lag auf Bernds Grab ein wunderschönes Blumenmeer. Auf einem der Kranzbänder steht: „Wir haben etwas Unersetzliches verloren.“ Mit Bernd wurde auf dem Friedhof ein Teil von mir beerdigt.

In Bernds Elternhaus wurden Bilder, Totenkerzen und Blumen zu seinem Gedenken aufgestellt. Wie ich erfahren habe, wurden auch in dem Haus, in welchen er seit einiger Zeit wohnte, von den Mitbewohnern vor der Tür seiner Wohnung eine Gedenkstätte – bestehend aus einem Bild, einer Totenkerze, Blumen und einem Kreuz – errichtet.

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89 Antworten zu Twitter-Fahndung nach Michel M. (Todesfahrer von Mönchengladbach); Hinw. zur Fahrerflucht (Todesopfer: Bernd Seiffert); Kommentare

  1. E.F. schreibt:

    Es ist besonders traurig, dass so ein positiver und gütiger Mensch so eine Tragik erleben muss. Du hast so viele Leuten durch deine erhebende Nachrichten geholfen, und jetzt gibt es nichts zu sagen, was dir das gleiche Gefühl geben kann. Ich hoffe, dass du stark bleibst und die Antworten auf deine Fragen findest.

  2. Christel Hall schreibt:

    Herr Seifert – Mein Deutsch ist nicht mehr so gut, aber Ich glaube Sie verstehen also Englisch. In reading through your website, I cannot understand all the details, but I gather you lost your beloved 26-year-old son in a car accident, and I suspect the driver who hit him was under the influence of alcohol? In any event, my heart goes out to you and my deepest sympathies on your loss. I can’t imagine what it is like to lose a child. I know that losses such as this can tear families apart, but I hope in your case you can use your passion and love for your son to pull your family closer together, which is something I’m sure your son Bernd would like to see as a result of this tragedy.

  3. Ilka Flood schreibt:

    Lieber Herr Seiffert,

    Ich bin zutiefts erschuettert und es tut mir unendlich leid, dass ihr Sohn, Bernd, so frueh und auf so grausame Art und Weise aus dem Leben gerissen wurde. Ich habe selbst drei Soehne und kann mir ueberhaupt nicht vorstellen wie es sein wuerde einen davon zu verlieren.

    Mein tiefstes Mitgefuehl und herzlichstest Beileid,

    Ilka Flood

  4. S. Yeagle schreibt:

    Please allow me to join the others here in feeling for you and your family. The pictures here speak of what a fine young man the world now misses, and of the tradgedy your family and friends must endure, because of someone so careless and indifferent to life. There is no proper way to express enough sympathy to you. May this little note, with all the others bring one second of comfort.

  5. Daniela schreibt:

    Lieber Rainer,

    ich schicke Dir das Licht der Kerze, für einen hellenden Schein in deinem Herzen. Möge der Schmerz heilen und der liebevollen Erinnerung noch mehr Raum geben.
    ************************************************************************
    Der Tod ist nichts, ich bin ich, ihr seid ihr.
    Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
    Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt,
    sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
    Gebraucht nicht eine andere Redensweise, seid nicht feierlich oder traurig. Lacht über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.

    Betet, lacht, denkt an mich,
    betet für mich,
    damit mein Name im Hause ausgesprochen wird,
    so wie es immer war,
    ohne irgend eine besondere Bedeutung,
    ohne Spur eines Schattens.
    Das Leben bedeutet das was es immer war,
    der Faden ist nicht durchgeschnitten.
    Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
    nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
    Ich bin nicht weit weg,
    nur auf der anderen Seite des Weges.

  6. SandraundSven schreibt:

    Hallo Rainer,

    auch uns hat diese leider tragische Geschichte sehr gerührt und wir haben Dir gerne bei der Suche geholfen. Leider muß man hier jetzt lesen wie skrupelos der Täter vorgegangen ist, hoffen das er seine gerechte Strafe bekommt.
    Es sollte vielleicht noch versucht werden rauszufinden wo der Ersatzspiegel gekauft wurde. Sollte nicht allzu schwer werden.
    Dir und Deiner Familie wünschen wir weiterhin viel Kraft.

    Liebe Grüsse,

    Sandra und Sven (Twitter: Umfragederwoche)

  7. Müsste nicht die Zeit stillstehen nach so einer Tragödie? Wie kann sich die Erde weiter drehen… Wie kann es wieder Abend und wieder Morgen werden? Unfassbares Leid… unfassbares Elend…unfassbarer Schmerz.. unfassbarer Zorn….

  8. Sternchen schreibt:

    Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig, und die, die es sind, sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.
    (Ernest Hemingway)

    Die Dahingegangenen bleiben mit dem Wesentlichen, womit sie auf uns gewirkt haben, mit uns lebendig, solange wir leben.
    (Hermann Hesse)

    Wenn durch einen Menschen ein wenig Güte und Liebe, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.
    (Alfred Delp)

    Begrenzt ist das Leben,
    doch unerschöpflich
    die Liebe
    (Ihara Saikaku)

    Und meine Seele
    spannte weit
    ihre Flügel aus,
    flog durch die
    stillen Lande,
    als flöge sie
    nach Haus.
    (Joseph von Eichendorf)

    Wenn ihr mich suchet, suchet mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe, bin ich immer bei Euch.

    Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinaus gibt, geht nicht verloren.
    (Albert Schweitzer)

    Ein Mensch, der uns verlässt, ist wie die Sonne, die versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unserem Herzen zurück.
    (Text © Jochen Mariss)

  9. lifetishstyle schreibt:

    ich konnte es offengesagt nicht mal bis ende lesen. es tut mir so leid für dich. ich wünsch dir kraft.

  10. Ana M. schreibt:

    Lieber Herr Seiffert,

    ich bin über Twitter auf Ihren Blog gestoßen, und bin.. erschrocken, geschockt, erschüttert.
    Bernd und ich haben auf dem KKG dieselbe Klasse besucht – danach haben wir uns nicht mehr gesehen, aber ich erinnere mich gut an ihn – vieles, was Bernds Freunde weiter oben über ihn schrieben, kommt mir bekannt, vertraut vor…

    Ich kann mir sicher keine Vorstellung davon machen, was Sie, Ihre Familie und Bernds Freunde durchgemacht haben (und noch durchmachen müssen), ich kann nur sagen, wie unendlich leid mir Ihr Verlust tut. Aber ich wünsche Ihnen viel Kraft, dass Sie einander stützen und in der Erinnerung an Bernd Trost finden können.

    Ich werde an ihn denken.
    Ana M.

  11. Franzis-LitFass schreibt:

    Lieber Herr Seiffert,

    ich kenne Sie nur von Twitter und habe Ihr Schicksal in den vergangenen zwei Wochen verfolgt. Vielen Dank, dass Sie noch so viel Vertrauen in die Menschheit besitzen und uns alle teilhaben lassen. Ich habe mir Ihre Fotos sehr aufmerksam angeschaut und alles gelesen, und ich muss sagen: Ihr Sohn ist so überaus liebenswert und sympathisch, er hat etwas sehr sehr Friedfertiges und Gütiges in seinem Blick. Es ist wirklich ungeheuerlich, dass dieser Täter weitergefahren ist, obwohl er Ihren Sohn dort hat liegen gesehen. Ich denke, er dürfte nie wieder zur Ruhe kommen.
    Ich werde noch sehr oft an Ihr Schicksal und an Ihren Sohn denken müssen, da meine Jungs (etwas jünger als Ihr Sohn) auch ständig mit Rädern unterwegs sind.
    Ich wünsche Ihnen, dass in Ihrem Herzen Frieden einkehrt und Sie sich immer bewusst sind, dass Ihr wundervoller Sohn noch irgendwo ist und nie ganz fort sein wird, er ist nur nicht mehr für alle sichtbar im Moment.

    Sehr betroffene Grüße,
    Franzis-LitFass

  12. Martin Röder schreibt:

    Auch ich möchte mein herzlichstes Beileid in Form dieses Kommentares ausdrücken..
    … Sprachlos … Ich wünsche Ihnen persönlich viel Kraft für diesen schweren und tragischen Verlust…

  13. Torben Frank schreibt:

    Ich kannte das Opfer nicht. Dennoch war ich zutiefst erschüttert, als ich in einer Newsgroup von diesem Unfall las. Selbst verzichte ich bewußt auf ein eigenes Automobil und bin Alltagsradler. Daher weiß ich auch, mit welcher Aggression egoistische Autofahrer gegen Radfahrer vorgehen. Das Miteinander in unserer Gesellschaft gelingt nicht mehr, wir haben zuviele Asoziale wie den mutmaßlichen Täter unter uns. Es bedürfte dringend einer gesamtgesellschaftlichen Umkehr. Zurück zu Werten und Anstand! Leider schreitet die Entwertung aber weiter voran. Ein mutmaßlicher Mörder ohne Reue oder zumindest Einsicht wird hoffentlich mit aller Härte des Gesetzes bestraft. Dieses asoziale Subjekt darf nie wieder auf die Gesellschaft losgelassen werden.
    Den Angehörigen und Freunden des Opfers Bernd Seiffert möchte ich mein aufrichtiges Beileid kundtun.

  14. Pingback: Fahrerflucht /// Rauhe Sitten

  15. bikebloggerberlin schreibt:

    Sehr geehrter Herr Seiffert,
    ich habe gerade vom tragischen und unnötigen Tod Ihres Sohnes erfahren. Mir fehlen die Worte.
    Mein herzliches Beileid!

  16. Johannes Schmidt schreibt:

    Lieber Herr Seiffert,

    obwohl Sie alles sehr sachlich schildern, geht der Bericht unter die Haut. Ich kann – da noch kinderlos – ihren Verlust wohl nur ahnen. Er muss unfassbar schrecklich sein. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute!

    Selig sind, die da Leid tragen,
    denn sie sollen getröstet werden.

    (Matthäus 5,4)

    Johannes Schmidt

  17. Jonas schreibt:

    Es ist wahr, dass Bernd ein unheimlich gütiger Mensch war, ein Mensch, der sich für schwache, arme und benachteiligte Menschen eingesetzt hat. Wir haben nie zuvor einen friedlicheren, lieberen, gütigeren, verantwortungsbewussteren und netteren Menschen kennengelernt. Wir erinnern uns noch daran, dass Bernd sein neues Auto verkauft hat, weil er lieber Fahrrad gefahren ist. Bernd besuchte noch das
    Kaiser-Karls-Gymnasium in Aachen und er wollte durch den Verkauf seines Autos die Umwelt schützen, das hat er uns immer ausdrücklich gesagt. Einen großen Teil !!! des Geldes, das Bernd beim Verkauf seines neuen blauen Autos bekam, spendete er an die Kirche, die damit armen Menschen half. Wir haben nie zuvor einen Menschen kennengelernt, der so uneigennützlich war. Auch trafen wir nie einen Menschen, der naturverbundener war, als er. Es ist keineswegs so, dass wir Bernd Seiffert nun nach seinem Tod zu einem “Gott” machen wollen, nein schon immer war uns bewusst, dass Bernd ein ganz besonderer Mensch ist! Bernd war gegen Leid, Schmerz, Ungerechtigkeit und gegen Krieg. Er hatte ein ganz besonderes Wesen, ein ruhiges Wesen.
    Ein naturverbundener Pazifist, der, das wissen wir zu hundert Prozent, in seinem Leben nie !!! eine Zigarrette rauchte und nie !!! einen Schluck Alkohol trank.
    Bernd war immer ganz stark gegen Zigarretten und Alkohol. Wir, seine Freunde, können die Aussage seiner Vermieterin Hermine Schneider gut verstehen, denn wir kannten Bernd. Die ehemalige ehrenamtliche Richterin, Psychologin und Bäuerin Hermine Schneider sagte der Zeitung, “dass Bernd ein Vegetarier war, weil er die Tiere liebte.” Für Menschen die Bernd nicht kannten und dies in der Zeitung gelesen haben, kann diese Aussage verblüffend wirken, aber für uns, seine Freunde, ist diese Aussage sehr treffend und wir wissen, was mit diesen Worten gemeint ist. Bernd wollte sich vor seinem Tod ein Grundstück kaufen, suchte ein passendes Stück Land und wollte dort Schafe weiden lassen. Außerdem wollte er sich ein Haus kaufen und eine eigene Familie gründen.
    Bernd war so ein lieber Mensch, so lieb, hatte so große Pläne und stand in der Blüte seines Lebens, ach wir können es nicht begreifen, wir werden es nie verstehen, warum er von Michel Marquardt getötet wurde. Wir wissen, dass Bernd so vorsichtig war, er trug einen Fahrradhelm und fuhr immer am rechten Fahrbahnrand, er hatte Licht an, wir fragen uns die ganze Zeit, warum der Täter nur an sich gedacht hat, warum er ihn liegen ließ, er hätte mindestens den Notarzt anrufen müssen.
    Für uns ist das Egoismus.
    In diesem Moment hat Michel Marquardt nur an sich gedacht, er hat Bernd liegen lassen und auch vorher hat er nur an sich gedacht, denn er ist besoffen losgefahren um sich eine Packung Zigarretten !!! zu holen. Der Täter wollte sich nur berauschen, doch dies ist noch nicht alles, er hat sogar nach mehreren Tagen wieder getrunken und wieder Menschen in Gefahr gebracht, obwohl er schon einen Menschen getötet !!! hat. Wie kann man so eiskalt sein, wieder zu trinken und mit einem anderen Fahrzeug wieder in der Gegend herum zu fahren und wieder Menschenleben und Kinder zu gefährden, obwohl ein Mensch schon ums Leben gekommen ist. Die Polizei stellte beim Ergreifen des Täters über 0,7 Promille fest. Wir bedanken uns so sehr bei der Polizei und den aufmerksamen Leuten. Der eiskalte Todesraser konnte festgenommen werden. Danke!!! Wir verstehen das alles nicht, werden es nie verstehen, sind seelisch erschüttert und werden weiter dafür beten, dass der Täter gerecht bestraft wird, denn es ist bekannt, dass dieser Marquardt ein krimineller Mensch war, genau das Gegenteil von Bernd. Wir haben die ersten Tage nur geweint, waren schockiert und schweben in einem Zustand der Verletzung, wir zerbrechen innerlich. Wir machen uns große Sorgen um seine Familie und die anderen vielen engen Freunde, die unaufhörlich weinen müssen.
    Bernd starb in der Blüte seines Lebens. An dem Tag, an dem Bernd starb, weinte es Blüten von den Bäumen. Sein Tod war so plötzlich, so unvorbereitet für uns, deswegen so schrecklich. Bernd Seiffert war ein leidenschaftlicher Fahrradfahrer.
    Nie werden wir ihn vergessen. Seine Familie und seine anderen engen Freunde müssen jetzt sehr stark sein.

    In tiefster Trauer: Bernds Freunde

  18. Cynthia-Alexandra schreibt:

    Hi Rainier;
    I’m sorry it has taken me so long to leave a comment. I just this minute found this spot to leave a comment.
    It breaks my heart that you lost your precious son in this manner. He was a very handsome young man. I can’t imagine how someone can have no regard for human life.
    Thank you so much for sharing this part of your private life with us on Twitter.
    It helps to have friends that we can share our happiness,our hurts, & just things in general with them.
    I pray that God will comfort you & your Family,strengthen you & give you peace,as you embark on the rest of your life without this precious young man.
    I hope & pray the person who did this will be punished to the fullest extent of the law.

    It will be the little things
    that you will remember,
    the quiet moments,
    the smiles, the laughter.
    And although it may seem
    hard right now,
    it will be the memories
    of these little things
    that help to push
    away the pain
    and bring the smiles
    back again.

    Words, however kind,
    can’t mend your heartache:
    but those who care and
    share your loss wish you
    comfort and peace of mind.
    May you find strength
    in the love of family
    and in the warm embrace
    of friends.
    With Deepest Sympathy;
    Cynthia-Alexandra

  19. Lieber Herr Seiffert,

    mein tiefstes Mitgefühl ist bei Ihrer Familie. Ich bin unendlich traurig , daß es so geschehen ist. Vertrauen in eine höhere Fügung, hilft Ihnen vielleicht das Ereignis zu akzeptieren und zu verarbeiten. Wir sind alle nur Gast auf dieser Erde.

    Mein innigstes Beileid
    Ihre
    Martina Luthringshauser

  20. Blad schreibt:

    Schon wieder. Das ist sehr traurig.
    Letztens erst hat ja ein Autofahrer auf einer Straße zwischen Pinneberg und Wedel eine Leiche gefunden. Ein rücksichtsloser Autofahrer, der anschließend Fahrerflucht begangen hat, hat einen unschuldigen Fahrradfahrer ermordet. Der Radler ist leider nicht mehr in ein Krankenhaus gekommen, denn er ist im Straßengraben gestorben und vermutlich verblutet. In welch trauriger Zeit wir doch leben.

    Pinneberg/Wedel
    paid Fahrerflucht: Radfahrer stirbt im Straßengraben
    15. Mai 2010, 12:09 Uh

    http://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article1497181/Radfahrer-stirbt-in-Strassengraben.html

  21. Francis schreibt:

    Lieber Herr Seifert,

    ich weiß, dass meine Worte möglicherweise abgedroschen klingen;
    aber ich bin sprachlos ob dieser menschenverachtenden Verhaltensweis
    des Todesfahrers!

    Ich kann Ihren Schmerz zwar nicht annähernd nachvollziehen, dennoch
    ist mir klar, wie sehr dies einen Vater aus der Bahn werfen -und
    im Endeffekt (zusätzlich) ein gesamtes (Familien-) Leben zerstören kann…

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft!

    Ihr
    Francis Craig

  22. Ralf Epple schreibt:

    Lieber Rainer Seiffert,

    ich kann Ihnen nur ebenfalls mein Beileid aussprechen und Ihnen und Ihrer Familie Kraft und Tapferkeit wünschen.

    In unserer Gesellschaft passieren täglich Dinge, die für uns oft unbegreiflich sind. Aktuell hat ein unauffälliger Brite wahllos 12 Menschen getötet, ein Würzburger Vater tötete seine Frau, seine beiden Kinder und sich selbst mit den Worten „Ich halte die Qualen hier auf Erden nicht mehr aus“. Für uns ist es schwer nachvollziehbar, dass ein Menschenleben so zerbrechlich ist und so schnell zu Ende gehen kann. Viele sterben oder nehmen sich das Leben, weil sie dem gesellschaftlichem oder berufsbedingtem Druck nicht mehr standhalten können, so auch die Mitarbeiter von Foxconn in China. Aber das ist etwas anderes als ein Unfall.

    Der Unfallfahrer war – aus welchen Gründen auch immer – unverbesserlich, unbelehrbar und hatte wohl dennoch haufenweise Leute um sich, von denen zu befürchten ist, dass sie „auch nicht besser sind“ bzw. das Gesetz nicht achten und die Lebensgefahren nicht erkennen, aufgrund deren Gesetze überhaupt erst erlassen werden. Psychologen mögen zu solchen Menschen vordringen können, Normalsterbliche eher nicht. Und gute Psychologen können Sie lange suchen! Ob lebenslängliches Wegsperren eine bessere Lösung wäre? Ich weiß es nicht.

    Ich finde es aber sehr gut, dass Sie aus Ihrem Schicksal heraus etwas bewegen wollen! Die Radverkehrsinitiative Cycleride befasst sich schon immer mit dem Thema „sicherer Radfahren“, ohne den Blick auf die Praxistauglichkeit zu verlieren. Schon lange fordern wir härtere Strafen für Verkehrsgefährder, die uns nur um Haaresbreite _nicht_ abgeschossen haben bzw. solche, aufgrund deren Fahrweise wir Radfahrer in den Acker oder in den Graben fahren mussten. Allzuoft sind es LKW-Fahrer, aber es steckt immer ein fehlbarer Mensch dahinter. Die Polizei und die verantwortlichen Politiker reagieren hier, meiner Meinung nach, viel zu träge. Es soll ja eben _nicht_ soweit kommen, dass ein Unfallverursacher weggesperrt werden muss. Wie Sie erkannten, sollte das allgemeine Klima im Straßenverkehr und der Gesellschaft dahin gehen, zu erkennen, dass ein Menschenleben besonders schützenswert ist. Wenn Anzeigen „mangels öffentlichem Interesse“ nicht nachgegangen wird bzw. Sprüche wie „da passiert schon nichts“ gang und gäbe sind, haben wir immer mehr Tote, als in Afghanistan etc. verursacht werden, denn wie Sie richtig bemerkten, muss ein Kfz *immer* auch als Waffe betrachtet werden. Ich finde: „Der größte Kriegsschauplatz ist der Straßenverkehr“, auch wenn es hart klingt. Denn die meisten Unfälle gehen nicht auf Unachtsamkeit oder Pech zurück (Reifenplatzer, Ölspur etc.) sondern auf fahrlässige, egoistische Raserei und Drängelei. Wir müssen die Gesellschaft dazu bringen, die wahren Gefährder zu erkennen (oftmals nur in den Spiegel zu sehen) und nicht auf „immer diese Radfahrer“ zu schimpfen, die sicher auch nicht immer Engel sind, die aber bei Fehlverhalten vorwiegend sich selbst gefährden. Man schützt Radfahrer auch nicht, indem man sie auf Radwege zwingt, bei denen sie an der nächsten Kreuzung vorfahrtberechtigt von abbiegenden Kfz überfahren werden – eine sehr häufige Todesursache! Hier sterben weitaus mehr Radfahrer als etwa im Längsverkehr.

    Ich hoffe sehr, dass Sie mit Ihrer Kampagne etwas bewegen und bewirken können und sich in Deutschland vielleicht tatsächlich etwas verkehrsklimatisch ändert. Zwei mal hinschauen, notfalls bremsen, blinken beim Ausscheren vor Radfahrern und diese auch mit mind. 1,5 Metern Abstand überholen, wenn nicht möglich, warten. Wenn sich das einbürgert, ist sehr viel gewonnen, auch wenn man 7 Sekunden später vor seinem Nachmittags-Fernsehprogramm sitzen kann – wenn es überhaupt mal so viel Zeit kostet. Denn die nächste Ampel ist oft nah – und rot. Auch hier müssen wir Deutschen Vorbilder sein!

    Zu guter Letzt: Beim Radfahren passiert dennoch vergleichsweise wenig. Im Kfz-Verkehr zu sterben ist weitaus wahrscheinlicher. Lassen Sie, Herr Seiffert und alle Mitleser, sich nicht entmutigen sondern begeben Sie sich nun erst recht auf die Fahrbahn. Und meiden Sie – wo möglich – gefährliche Radwege sondern üben Sie ein Miteinander, denn Fahrräder sind Fahrzeuge und Fahrzeuge gehören auf die Fahrbahn.

    Viele Grüße
    Ralf Epple
    ———-
    Initiative Cycleride

  23. James schreibt:

    I am sorry this happened. Death seems to come early to the best people. I have lost a brother and cousin who were both young and it often feels like they were the most decent people I have ever known. I do not think they are gone forever. They are still alive with everyone they know.

  24. Heike Neumann schreibt:

    Sehr geehrter Herr Seifert,

    ich bin durch Zufall auf ihre Seite gestoßen und es hat mich zutiefst bedrückt.
    Ich kann ihren Schmerz und Leere nachfühlen, da ich letztes Jahr auch meine Tochter
    verloren habe. Ich würde Ihnen gern einige tröstende Worte hier lassen, aber ich weiss selbst, dass sie uns nicht über den Verlust eines geliebten Kindes hinweghelfen.
    Ein Teil von uns ist mit ihnen beerdigt worden………

  25. Dirkje schreibt:

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    I also hope that you find some consolation in the fact that the one who caused all this pain has been caught and hopefully will get the punishment he deserves.

    With sincere feelings of empathy,
    Dirkje

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